Beratung bei wählerischem Essverhalten („Picky Eating“) – wenn Essen zur Herausforderung wird
Fast jedes Kind hat Phasen, in denen es bestimmte Lebensmittel ablehnt oder scheinbar „nichts“ essen möchte. Viele Eltern sind dadurch verunsichert, machen sich Sorgen um die Ernährung ihres Kindes oder erleben die gemeinsamen Mahlzeiten zunehmend als anstrengend.
Das Kind verweigert plötzlich einzelne Nahrungsmittel, isst nur noch Nudeln ohne Sauce oder lebt am liebsten von drei „sicheren“ Gerichten. Vielleicht machst du dir Sorgen, ob dein Kind ausreichend Nährstoffe bekommt. Oder du bist frustriert, weil jede Mahlzeit zum kleinen Machtkampf wird. Du hast schon viel ausprobiert und wünscht dir jetzt fachliche Unterstützung.
Als Fachkraft für wählerisches Essverhalten („Picky Eating“) bei Kindern unterstütze ich dich dabei, solche Essphasen besser zu verstehen – und Wege zu finden, wie das Essen wieder stressfrei, genussvoll und verbindend werden kann. Ich berate dich einfühlsam und fundiert dabei, wieder mehr Gelassenheit und Freude an den Familientisch zu bringen.
Was bedeutet „Picky Eating“?
„Picky Eating“ bezeichnet ein wählerisches oder selektives Essverhalten, das bei vielen Kindern in bestimmten Entwicklungsphasen vorkommt.
Manche Kinder lehnen neue Lebensmittel ab („Neophobie“), andere reagieren sensibel auf Konsistenzen, Gerüche oder Farben. Manche essen plötzlich nur noch eine Handvoll Speisen und lehnen auf einmal Gerichte, die sie vorher noch geliebt haben. Für Eltern entsteht dadurch oft großer Druck – aus Sorge, das Kind könnte zu wenig essen oder Mangelerscheinungen entwickeln.
Wenn das Kind schlecht isst, vieles verweigert, steckt kein „böses“ Verhalten dahinter. Oft ist es ein Zusammenspiel aus Entwicklungsprozessen, Temperament, sensorischen Erfahrungen und elterlichen Reaktionen. Und häufig ist es einfach eine ganz normale Entwicklungsphase.
Es spiegelt die zunehmende Autonomie des Kindes wider und kann viel mit Wahrnehmung, Kontrolle und emotionaler Sicherheit zu tun haben.
Manchmal aber dauert diese Phase an oder wird von äußeren Faktoren verstärkt. Dann kann professionelle Begleitung hilfreich sein.
In meiner Beratung erfährst du, wie du dieses Verhalten besser verstehen kannst – und wie du dein Kind dabei unterstützt, eine gesunde, entspannte Beziehung zum Essen zu entwickeln.

Typische Themen in der Picky Eating-Beratung
Jede Familie ist anders – deshalb schauen wir individuell, welche Themen für euch relevant sind. Häufige Beratungsschwerpunkte sind:
- Dein Kind lehnt bestimmte Lebensmittel oder gar ganze Gruppen ab. (zum Beispiel Gemüse, Fleisch, Mischgerichte)
- Essen ist sehr einseitig. Dein Kind akzeptiert nur sehr wenig Speisen, ist gefühlt immer nur das Gleiche.
- Angst vor neuen Lebensmitteln (Neophobie)
- Sensorische Besonderheiten Dein Kind hat eine starke Abneigung gegenüber bestimmten Konsistenzen, Gerüchen, Farben oder der Temperatur von Speisen.
- Stress am Esstisch Die gemeinsamen Mahlzeiten werden als sehr belastend empfunden – es gibt Konflikte, Druck und/oder Machtkämpfe rund ums Essen.
- Von der Beikost zum Familienessen Der Übergang gestaltet sich schwierig.
- Unsicherheit der Eltern „Soll ich mein Kind zum Probieren animieren oder lieber nicht?“
- Verständnis für die kindliche Entwicklung vor allem auch hinsichtlich von Geschmack und Essverhalten
Es ist konkret die Beikosteinführung, die sich schwierig gestaltet? Dein Kind interessiert sich nicht fürs Essen, mag vielleicht keinen Brei? Dann könnte meine Beikostberatung genau das Richtige für Dich sein.
Mein Beratungsansatz: bindungsorientiert, respektvoll und alltagsnah
Wie bei allen anderen Beratungsthemen auch ist es mir wichtig, jederzeit bindungsorientiert, respektvoll und alltagsnah zu beraten. Ich arbeite nicht mit Druck, Belohnung oder Zwang. Stattdessen stehen für mich Verständnis sowohl für das Kind als auch für die Eltern, deren Beziehung und das entsprechende Fachwissen im Vordergrund. Dabei sehe ich das Kind als aktiven, kompetenten Teil der Lösung, und nicht als „Problem“.
In der Beratung erhältst du Hintergrundinformationen über kindliche Entwicklungsphasen, die sensorische Wahrnehmung und den Einfluss von Emotionen auf das Essverhalten.
Gemeinsam erarbeiten wir praktische Strategien, wie du im Alltag Sicherheit gewinnst, Konflikte vermeidest und dein Kind liebevoll dabei begleitest, wieder mehr Freude am Essen zu finden.
Preise für die Picky Eating-Beratung
Im Preis der Beratung sind ein telefonisches Vorgespräch sowie bis zu 10-minütige Rückfragen via Telefon, WhatsApp oder E-Mail enthalten. Eine Erstberatung dauert durchschnittlich 1 bis 1,5 Stunden, kann in Einzelfällen und je nach Komplexität aber auch mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Es gelten folgende Beratungspreise:
| persönliche Beratung (Hausbesuch): | 78€ pro Stunde (Die erste Stunde wird voll berechnet. Ab der zweiten Stunde rechne ich minutengenau ab, also 1,30€ pro Minute.), zzgl. Fahrtkosten in Höhe von 0,50€ pro Kilometer (Hin- und Rückfahrt, als Grundlage dient die kürzeste Strecke von 58452 Witten aus laut Google Maps) |
| telefonische Beratung / Online-Beratung: | 78€ pro Stunde (minutengenau abgerechnet, also 1,30€ pro Minute) |
| Kleingruppen-Beratung: | Du kennst andere (werdende) Eltern, die sich ebenfalls für die babygeleitete Beikost interessieren? Gern veranstalte ich einen exklusiven Wohnzimmer-Workshop bei Euch daheim – schreib mich gern für ein individuelles Angebot an! |
| Gutscheine: | Ich stelle gern personalisierte Gutscheine für eine Beratung nach Absprache aus. |
Gem. § 19 UStG wird die Mehrwertsteuer nicht ausgewiesen.
Die Beratung ist eine Privatleistung, die nicht von den Krankenkassen übernommen wird und die ich im Anschluss an die Beratung direkt abrechne.
Bitte beachte, dass meine Beratung keine Heilbehandlung ist. Sie ersetzt weder die Behandlung durch eine/n Arzt/Ärztin oder Therapeuten/in noch kommt sie dieser gleich. Ich stelle keine (medizinischen) Diagnosen und gebe weder medizinische Ratschläge noch Empfehlungen zu Medikamenten. Dafür ist immer ein/e Arzt/Ärztin hinzuzuziehen.
Ich bitte darum, vereinbarte Termin – wenn nötig – möglichst frühzeitig abzusagen. Erfolgt die Absage innerhalb von weniger als 24 Stunden vor dem Termin, wird eine Ausfallvergütung in Höhe von 20€ in Rechnung gestellt.
Vereinbaren wir einen Ersatztermin, so werden diese Stornierungskosten angerechnet.
Gem. § 19 UStG wird die Mehrwertsteuer nicht ausgewiesen.